Schwarze Löcher und Neutronensterne
Kurz: Ein Schwarzes Loch ist ein Bereich, in dem die Schwerkraft so stark ist, dass nicht einmal Licht entkommen kann. Neutronensterne sind extrem dichte Überreste explodierter Sterne.
Genauer: Die Grenze, ab der es kein Zurück mehr gibt, heißt Ereignishorizont. Schwarze Löcher entstehen, wenn sehr massereiche Sterne am Ende ihres Lebens kollabieren.
Im Detail
- Neutronenstern: Ein Teelöffel Materie würde Milliarden Tonnen wiegen. Rotierende Neutronensterne senden Pulse (Pulsare).
- Arten Schwarzer Löcher: Stellare Löcher (einige Sonnenmassen) und supermassereiche Löcher in Galaxienzentren (Millionen bis Milliarden Sonnenmassen).
- Beobachtung: Man sieht sie indirekt über heißes Gas, das hineinstürzt, über Röntgenstrahlung und seit 2015 über Gravitationswellen. 2019 gelang das erste Bild eines Ereignishorizonts.
- Keine Gefahr: Ein Schwarzes Loch saugt nicht alles auf, es wirkt aus der Ferne wie jede andere Masse.
- Entstehung: Siehe sterne-und-sternentwicklung.