Ladearten beim E-Auto: AC, DC und Ladeleistung
Kurz: Beim Laden eines E-Autos unterscheidet man Wechselstrom (AC), bei dem das Bordladegerät umwandelt, und Gleichstrom (DC), bei dem die Ladesäule direkt in die Batterie lädt.
Genauer: Die Ladeleistung wird in Kilowatt (kW) angegeben. Mehr kW bedeutet kürzere Ladezeit, aber nur bis zur Grenze, die Auto und Batterie zulassen.
Im Detail
- Haushaltssteckdose: Etwa 2,3 kW. Sehr langsam, nur für Notfälle.
- Wallbox: Meist 11 kW AC. Über Nacht ist das Auto in der Regel voll.
- Öffentliche AC-Säule: 11 bis 22 kW, abhängig vom Bordlader des Autos.
- DC-Schnellladen: 50 bis über 250 kW. Ideal für Reisen.
- Ladekurve: Die Leistung sinkt gegen Ende, meist ab etwa 80 Prozent. Deshalb lädt man auf Reisen oft nur bis 80.
- Stecker: In Europa gilt CCS (Typ 2 plus zwei Gleichstromkontakte) als Standard.