Prompt-Caching und Kosten sparen
Kurz: Beim Prompt-Caching merkt sich der Anbieter die bereits berechnete Verarbeitung eines gleichbleibenden Prompt-Anfangs. Folgende Anfragen mit demselben Anfang sind dann schneller und deutlich billiger.
Wie es funktioniert
Beim Lesen eines Prompts berechnet das Modell für jedes Token Zwischenwerte, den KV-Cache (siehe Self-Attention im Detail). Ist der Anfang zweier Anfragen identisch, kann der Anbieter diese Werte wiederverwenden, statt sie neu zu berechnen.
- Gecacht wird nur der gleiche Anfang (Präfix). Ändert sich schon das erste Zeichen, greift der Cache nicht.
- Deshalb gehört das Gleichbleibende (Systemanweisung, lange Dokumente, Werkzeugbeschreibungen) nach vorn und das Wechselnde (die aktuelle Frage) ans Ende.
- Gecachte Teile werden oft nur für wenige Minuten gehalten und müssen eine Mindestlänge haben. Details und Preise legt jeder Anbieter selbst fest.
Weitere Sparhebel
- Kleineres Modell für einfache Aufgaben, größeres nur wenn nötig.
- Kürzere Ausgaben erbitten, denn erzeugte Token sind meist teurer als gelesene.
- Batch-Verarbeitung für nicht eilige Aufträge.
- Weniger Kontext: nur die wirklich nötigen Dokumentteile mitschicken, siehe Vektordatenbanken und Ähnlichkeitssuche.
Siehe auch: Inferenz-Server: Batching, PagedAttention und vLLM