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Multi-Head-Attention und Varianten

Kurz: Statt einer Attention gibt es mehrere „Köpfe“, die parallel auf verschiedene Zusammenhänge achten (Grammatik, Bezüge, Nähe). Ihre Ergebnisse werden zusammengesetzt.

Genauer: Der Vektor wird in Teile geteilt, jeder Kopf hat eigene Q-, K-, V-Gewichte und lernt eine andere Art von Beziehung.

Im Detail

  • Multi-Head (MHA): Zum Beispiel 32 Köpfe, jeder mit 128 Dimensionen. Ausgaben werden aneinandergehängt und linear gemischt.
  • Was Köpfe lernen: Manche verfolgen das vorige Token, manche Klammern, manche Namen oder Wiederholungen („Induktionsköpfe“ kopieren Muster).
  • Multi-Query (MQA): Alle Köpfe teilen dieselben K und V. Spart viel KV-Cache-Speicher.
  • Grouped-Query (GQA): Kompromiss: Gruppen von Köpfen teilen K/V. Standard in vielen Modellen (Llama, Mistral).
  • MLA (Multi-head Latent Attention): Komprimiert K/V in einen kleinen latenten Vektor (DeepSeek).
  • Wichtigkeit: Der kv-cache wächst mit Anzahl der K/V-Köpfe, GQA/MQA/MLA senken ihn stark.
  • Sliding-Window und spärliche Attention: Jedes Token sieht nur ein Fenster oder ausgewählte Positionen, spart Rechenzeit bei langen Texten.

Siehe auch: Self-Attention im Detail, kv-cache