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Der Transformer-Block im Detail

Kurz: Ein Transformer besteht aus vielen gleichen Blöcken. Jeder Block hat zwei Teile: Attention (Informationen zwischen Tokens austauschen) und ein MLP (jedes Token einzeln „nachdenken“ lassen), jeweils mit Normalisierung und Skip-Verbindung.

Genauer: Ein Sprachmodell stapelt zum Beispiel 32 bis über 100 solcher Blöcke. Das Wissen steckt vor allem in den Gewichten der MLP-Teile.

Im Detail

Ablauf in einem modernen Block (Pre-Norm):

  1. x → RMSNorm → Attention → + x (Residual)
  2. x → RMSNorm → MLP → + x (Residual)
  • MLP (Feed-Forward): Zwei große Matrizen mit Aktivierung dazwischen (SwiGLU). Hidden-Größe meist ≈ 2,7- bis 4-mal die Modellbreite. Macht etwa zwei Drittel der Parameter aus.
  • Attention: Mischt Information zwischen Positionen, siehe Self-Attention im Detail.
  • Modellbreite (d_model): Zum Beispiel 4096 bei einem 7-Milliarden-Modell mit 32 Blöcken.
  • Eingang und Ausgang: Am Anfang ein Embedding (Token → Vektor), am Ende eine Matrix, die auf Logits für das Vokabular abbildet.
  • Mixture of Experts: Statt eines MLP viele Experten, nur wenige pro Token aktiv, siehe mixture-of-experts-(moe).
  • Parameter zählen: Ungefähr 12·Schichten·d² für dichte Modelle.

Siehe auch: transformer-architektur, Skip-Verbindungen und Residual-Netze