Dekodierung: Greedy, Beam Search, Top-k und Top-p
Kurz: Aus den Wahrscheinlichkeiten für das nächste Token muss eine Auswahl getroffen werden. Das Verfahren dafür heißt Dekodierung: Greedy, Beam Search oder Zufallsauswahl mit Top-k und Top-p.
Genauer: Die Wahl bestimmt, ob Antworten sicher und gleichförmig oder abwechslungsreich ausfallen.
Im Detail
- Greedy: Immer das wahrscheinlichste Token. Deterministisch, neigt zu Wiederholungen.
- Beam Search: Verfolgt die b besten Teilsätze parallel und wählt am Ende den besten Gesamtpfad. Gut für Übersetzung, bei Chat meist flach und generisch.
- Zufallsziehen: Token nach Wahrscheinlichkeit auswählen.
- Temperatur: Macht die Verteilung spitzer (<1) oder flacher (>1), siehe temperatur-und-sampling.
- Top-k: Nur aus den k wahrscheinlichsten Tokens ziehen.
- Top-p (Nucleus): Aus der kleinsten Menge ziehen, deren Wahrscheinlichkeiten zusammen p (z. B. 0,9) ergeben.
- Min-p: Verwirft Tokens unter einem Bruchteil der Spitzenwahrscheinlichkeit.
- Wiederholungsstrafe: Senkt bereits benutzte Tokens.
- Strukturierte Ausgabe: Grammatik-Beschränkung lässt nur gültiges JSON zu.
- Praxis: Fakten und Code: niedrige Temperatur. Ideen und Geschichten: höher.
Siehe auch: Wie ein Sprachmodell Text erzeugt: Schritt für Schritt, Softmax und Wahrscheinlichkeiten