Deepfakes und KI-Erkennung
Kurz: Deepfakes sind täuschend echte, von KI erzeugte oder veränderte Bilder, Videos und Stimmen. Sie zu erkennen ist schwer. Hilfe bieten Quellenprüfung, Herkunftsnachweise und Wasserzeichen.
Genauer: Erkennungs-Programme für KI-Text sind unzuverlässig (viele Fehlalarme, besonders bei Nicht-Muttersprachlern). Für Bilder gibt es Hinweise, aber keine Garantie.
Im Detail
- Hinweise bei Bildern: Hände und Zähne, Text im Bild, Spiegelungen, unnatürliche Haut, widersprüchliche Schatten.
- Videos: Lippen nicht synchron, flackernde Ränder, starre Augen.
- Stimmen: Atmung fehlt, Betonung wirkt flach. Betrug mit geklonten Stimmen („Enkeltrick 2.0“): Rückruf auf bekannter Nummer, Codewort in der Familie.
- Wasserzeichen: Verborgene Muster in KI-Bildern (SynthID u. a.). Nur erkennbar, wenn der Anbieter mitmacht, durch Bearbeiten entfernbar.
- C2PA (Content Credentials): Standard für Herkunftsangaben in Dateien, zeigt Kamera, Bearbeitung und KI-Einsatz.
- Gesetz: Der EU AI Act verlangt Kennzeichnung, siehe EU AI Act und Regeln für KI.
- Praktisch: Quelle prüfen, Rückwärtssuche für Bilder, Faktenchecker, skeptisch bei emotionalen Inhalten.
Siehe auch: GANs: Generator gegen Diskriminator, ki-phishing