Texteditoren im Terminal: nano, vim und Emacs
Kurz: Auf Servern gibt es oft keine grafische Oberfläche. Dort bearbeitet man Dateien mit Terminal-Editoren. nano ist am einfachsten, vim und Emacs sind mächtig, aber brauchen Einarbeitung.
nano
Wie ein normales Textprogramm: Tippen und los. Unten stehen die Tastenkürzel (^ bedeutet Strg).
Strg+Ospeichern,Strg+Xbeenden,Strg+Wsuchen,Strg+KZeile ausschneiden.
Start: nano datei.txt. Ideal für Einsteiger und schnelle Änderungen.
vim
Der Trick: Vim hat Modi.
- Normalmodus (Start): Tasten sind Befehle.
h j k lbewegen,ddZeile löschen,yykopieren,peinfügen,urückgängig. - Einfügemodus: mit
ibetreten, tippt normalen Text,Esczurück. - Befehlsmodus:
:wspeichern,:qbeenden,:wqbeides,:q!ohne Speichern,/wortsuchen.
Wer feststeckt: Esc, dann :q!. Mit vimtutor gibt es eine eingebaute Übung von rund 30 Minuten. Vim (oder das ähnliche vi) ist fast überall vorhanden.
Emacs
Ein ausbaubares „Betriebssystem im Editor“ mit Programmierung in Lisp (E-Mail, Notizen, Git). Tastenkürzel mit Strg und Meta (Alt), zum Beispiel Strg+X Strg+S speichern, Strg+X Strg+C beenden.
Welchen nehmen?
Für den Alltag auf Servern reicht nano. Wer viel im Terminal programmiert, lernt vim-Grundlagen, weil sie überall laufen. Siehe auch IDE für die grafische Variante.
Siehe auch: tmux und screen: mehrere Terminals in einem