WPS und warum man es abschaltet
Kurz: WPS („Wi-Fi Protected Setup”) sollte das Verbinden mit dem WLAN per Knopfdruck oder PIN einfacher machen, ist aber bei der PIN-Variante unsicher.
Genauer: Der achtstellige PIN-Code wird vom Router in zwei Hälften geprüft. Dadurch genügen höchstens etwa 11.000 Versuche statt 100 Millionen. Angreifer in Funkreichweite können den PIN und damit das WLAN-Passwort in Stunden ermitteln.
Im Detail
- Varianten: Tastendruck (Push Button), Router-PIN, Geräte-PIN, NFC.
- Schwachstelle: Die letzte Ziffer ist eine Prüfsumme, die erste und zweite Hälfte werden einzeln bestätigt. Werkzeuge wie Reaver nutzen das aus.
- Gegenmaßnahmen der Hersteller: Sperrzeiten nach Fehlversuchen, die aber nicht überall wirken.
- Empfehlung: PIN-WPS im Router ausschalten. Die Tastenvariante ist nur kurz offen und deutlich unproblematischer.
- Besser: Ein langes WPA3- oder WPA2-Passwort und ein QR-Code für Gäste. Siehe WLAN-Sicherheit.
- Gastnetz: Für Besuch ein eigenes Netz einrichten.
Siehe auch: RADIUS