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NoSQL-Datenbanken im Überblick

Kurz: NoSQL ist ein Sammelbegriff für Datenbanken, die nicht auf Tabellen mit festem Schema setzen. Es gibt vier Haupttypen: Dokument, Schlüssel-Wert, Spalten und Graph.

Genauer: Relationale Datenbanken sind stark bei Beziehungen und Konsistenz. NoSQL-Systeme tauschen oft einen Teil davon gegen einfachere Skalierung, flexible Datenformen oder sehr hohe Geschwindigkeit ein.

Im Detail

  • Dokument: JSON-ähnliche Dokumente (MongoDB, CouchDB). Gut für verschachtelte, wechselnde Daten.
  • Schlüssel-Wert: Wert über Schlüssel abrufen (Redis, DynamoDB). Sehr schnell, ideal für Caches und Sitzungen.
  • Spalten: Daten nach Spalten gruppiert (Cassandra, HBase). Stark bei riesigen Schreibmengen.
  • Graph: Knoten und Kanten (Neo4j). Ideal für Netzwerke wie Freundschaften oder Empfehlungen.
  • Abwägung: Kein NoSQL ist „besser”, es kommt auf die Zugriffsmuster an. Für Rechnungen und Bestellungen bleibt SQL meist die sichere Wahl.

Siehe auch: CAP-Theorem