Honeypot
Kurz: Ein Honeypot ist ein absichtlich angreifbar wirkendes Lockvogel-System, das Angreifer anzieht, damit man ihr Vorgehen beobachten und Alarm auslösen kann.
Genauer: Echte Nutzer haben keinen Grund, den Honeypot anzufassen. Jeder Zugriff ist daher verdächtig. So erkennt man Angreifer früh und lernt ihre Werkzeuge kennen.
Im Detail
- Wirkungsgrad: Low-Interaction (simuliert nur wenige Dienste) bis High-Interaction (echtes System unter Beobachtung).
- Honeytoken: Ein Lockvogel-Datensatz, Schlüssel oder eine Datei. Wird er benutzt, schlägt ein Alarm an.
- Formular-Honeypot: Ein für Menschen unsichtbares Feld. Bots füllen es aus und verraten sich.
- Vorsicht: Ein Honeypot muss sauber vom echten Netz getrennt sein, sonst wird er zum Einfallstor.
- Nutzen: Frühwarnung, Forschung zu Angriffsmethoden, weniger Fehlalarme als bei breiten Regeln.
Siehe auch: Prinzip der geringsten Rechte (Least Privilege)