CSS-Spezifität
Kurz: Die Spezifität entscheidet, welche CSS-Regel gewinnt, wenn mehrere auf dasselbe Element zutreffen. Je genauer der Selektor, desto höher sein Gewicht.
Genauer: Der Browser zählt für jeden Selektor drei Werte: IDs, Klassen/Attribute/Pseudo-Klassen und Elementnamen. Die Regel mit dem höheren Wert (verglichen von links nach rechts) gewinnt. Bei Gleichstand zählt die spätere Regel.
Im Detail
- Beispiele:
p= (0,0,1),.karte= (0,1,0),#kopf= (1,0,0),nav a.aktiv= (0,1,2). - Inline-Style:
style="…"schlägt jeden Selektor. !important: Überstimmt fast alles, sollte aber die Ausnahme bleiben, weil es Fehlersuche erschwert.- Praxis: Flache Selektoren mit Klassen halten Stile leicht überschreibbar. Tief verschachtelte Selektoren und IDs führen zu Kämpfen.
- Moderne Hilfen:
@layerordnet Regelgruppen unabhängig von der Spezifität,:where()hat die Spezifität null.
Siehe auch: Semantisches HTML