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WebRTC, STUN und TURN

Kurz: WebRTC ermöglicht Audio, Video und Daten direkt zwischen Browsern. STUN und TURN helfen dabei, Verbindungen durch NAT und Firewalls aufzubauen.

Genauer: Die meisten Geräte hinter einem Router haben nur private Adressen. Mit STUN erfährt ein Gerät seine öffentliche Adresse. Ein Signalisierungs-Server (z. B. WebSocket) vermittelt die Verbindungsdaten (SDP, ICE-Kandidaten). Klappt der Direktweg nicht, leitet ein TURN-Server den Verkehr durch.

Im Detail

  • ICE: Probiert mögliche Wege (lokal, öffentlich, relayed) und wählt den besten.
  • NAT-Typen: Manche (symmetrisches NAT) verhindern Direktverbindungen, dann ist TURN nötig.
  • STUN: Leichtgewichtig, nur Adress-Auskunft.
  • TURN: Relay kostet Bandbreite, Fallback.
  • Verschlüsselung: Medien per SRTP, Daten per DTLS, immer Pflicht.
  • Topologien: Mesh (jeder mit jedem), SFU (Server leitet), MCU (Server mischt).
  • Datenschutz: IP-Adressen werden an Gegenstelle sichtbar (STUN).

Siehe auch: TLS-Handshake im Detail, QUIC und HTTP/3