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Konsistenzmodelle und Eventual Consistency

Kurz: Konsistenzmodelle legen fest, welche Werte ein Lesezugriff in einem verteilten System sehen darf. Von „immer der neueste“ (stark) bis „irgendwann gleich“ (eventual).

Genauer: Je stärker die Garantie, desto mehr Abstimmung und Latenz. Schwächere Modelle sind schneller und verfügbarer, erfordern aber, dass die Anwendung mit veralteten oder widersprüchlichen Werten umgehen kann.

Im Detail

  • Linearisierbarkeit: Jede Operation wirkt scheinbar an einem Zeitpunkt, alle sehen dieselbe Reihenfolge. Stärkste Garantie.
  • Sequentielle Konsistenz: Alle sehen dieselbe Reihenfolge, aber nicht unbedingt in Echtzeit.
  • Kausale Konsistenz: Ursache vor Wirkung wird eingehalten.
  • Eventual Consistency: Ohne neue Schreibvorgänge konvergieren alle Replikate irgendwann.
  • Session-Garantien: Read-your-writes, Monotonic reads.
  • Praxis: Bankbuchung braucht stark, Like-Zähler genügt eventual.

Siehe auch: CAP-Theorem, CRDTs: konfliktfrei replizierte Datentypen