Task-Manager und Prozesse: Wenn der Computer hängt
Kurz: Der Task-Manager zeigt laufende Programme und ihren Verbrauch an Prozessor, Speicher und Festplatte und erlaubt, hängende Programme zu beenden.
Genauer: Jedes laufende Programm ist ein Prozess. Hängt eine Anwendung oder wird der Rechner langsam, hilft der Blick in den Task-Manager. Er zeigt, was die Leistung frisst.
Im Detail
Öffnen
Windows: Strg+Umschalt+Esc (oder Rechtsklick auf die Taskleiste). Mac: Aktivitätsanzeige (Cmd+Leertaste, dann „Aktivitätsanzeige“) oder Cmd+Alt+Esc für „Sofort beenden“. Linux: Systemüberwachung oder im Terminal top/htop.
Was man sieht
Reiter Prozesse (Programme, CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Netzwerk), Leistung (Diagramme für CPU, RAM, SSD, GPU), Autostart (Programme, die beim Start laden), Details und Dienste. Sortiere nach CPU oder Arbeitsspeicher, um Verursacher zu finden. Ein Browser mit vielen Tabs verbraucht oft am meisten.
Hängende Programme beenden
Wähle den Prozess und klicke Task beenden. Ungespeicherte Arbeit geht dabei verloren. Reagiert nichts mehr, hilft Strg+Alt+Entf. Als letzte Maßnahme: Neustart. Beende keine unbekannten Systemprozesse (zum Beispiel svchost.exe, csrss.exe), wenn du nicht weißt, was sie tun.
Langsamer Rechner: Checkliste
- Zu viele Autostart-Programme deaktivieren.
- Viele Browser-Tabs schließen, Erweiterungen prüfen.
- Arbeitsspeicher voll? Dann hilft mehr RAM.
- Festplatte bei 100 %? Alte HDD durch SSD ersetzen, Speicher freigeben.
- Updates und Virenscan prüfen.
- Hitze: Lüfter und Staub kontrollieren. Ein Prozess, der dauerhaft 100 % CPU nutzt, ohne dass du etwas tust, kann auch auf Malware (zum Beispiel Krypto-Mining) hindeuten.
Siehe auch: Prozesse unter Linux, Krypto-Jacking, Updates installieren, SSDs