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Speicherplatz freigeben: Was darf weg?

Kurz: Wenn die Festplatte voll ist, helfen eine Übersicht der größten Dateien, das Leeren von Papierkorb und Downloads, das Entfernen ungenutzter Programme und das Auslagern von Fotos und Videos.

Genauer: Ein fast voller Datenträger macht Systeme langsam und verhindert Updates. Mit systematischem Aufräumen gewinnt man oft viele Gigabyte zurück, ohne Wichtiges zu verlieren. Mache vorher ein Backup.

Im Detail

Wo der Platz hingeht

Nutze eine Speicheranalyse: Windows Einstellungen → System → Speicher, macOS Über diesen Mac → Speicher, Linux ncdu oder du -h --max-depth=1. Werkzeuge wie WinDirStat oder TreeSize zeigen die größten Ordner grafisch. Meist belegen Videos, Fotos, Spiele, Downloads und Systemdateien den meisten Platz.

Sicher aufräumen

  • Papierkorb leeren, Downloads-Ordner durchsehen.
  • Datenträgerbereinigung (Windows) entfernt temporäre Dateien und alte Update-Reste.
  • Programme und Spiele deinstallieren, die du nicht mehr nutzt.
  • Doppelte Dateien finden (Duplikatsucher) und löschen.
  • Browser-Cache und Offline-Daten von Apps leeren.
  • Alte Backups und Wiederherstellungspunkte prüfen. Lösche nie Systemordner (Windows, System32, /usr) von Hand.

Auslagern statt löschen

Fotos und Videos in die Cloud oder auf eine externe Festplatte/NAS verschieben. Bei OneDrive/iCloud gibt es Dateien nur bei Bedarf („Dateien bei Bedarf“), sie belegen lokal kaum Platz. Prüfe, ob das Backup an einem zweiten Ort liegt, bevor du Originale löschst.

Vorbeugen

Lasse mindestens 10 bis 20 % frei, besonders bei SSDs. Deaktiviere automatische Downloads von Medien in Messengern, nutze Streaming statt lokaler Kopien und sieh gelegentlich nach. Auf dem Handy helfen Speicherverwaltung der Einstellungen und das Löschen großer Chatverläufe mit Medien.

Siehe auch: Backup-Strategie, Papierkorb benutzen, SSDs