RAG (Retrieval-Augmented Generation)
Kurz: RAG kombiniert ein Sprachmodell mit einer Suche: Zuerst werden passende Textstellen aus eigenen Dokumenten geholt, dann beantwortet das Modell die Frage auf dieser Grundlage.
Genauer: Das Modell muss dadurch nicht alles „wissen”, sondern bekommt das Relevante in den Prompt. Das reduziert Halluzinationen, hält Antworten aktuell und erlaubt Quellenangaben.
Im Detail
- Dokumente in Abschnitte (Chunks) zerlegen.
- Von jedem Abschnitt ein Embedding berechnen und speichern.
- Frage ebenfalls in ein Embedding umwandeln und die ähnlichsten Abschnitte suchen.
- Abschnitte und Frage an das Modell geben, mit der Anweisung, nur daraus zu antworten.
- Qualität hängt an der Suche: Schlechte Abschnitte ergeben schlechte Antworten.
- Datenschutz: Bei lokalen Modellen bleiben die Dokumente auf dem eigenen Rechner.
Siehe auch: Kontextfenster, Halluzination (KI)