Strichcode: EAN, GTIN und GS1
Kurz: Der Strichcode auf Produkten enthält die Artikelnummer (GTIN, früher EAN). Sie identifiziert ein Produkt weltweit eindeutig.
Genauer: Die gängigste Form ist die EAN-13 mit 13 Ziffern. Die ersten Stellen bezeichnen die Firma, die den Code vergeben hat (nicht das Herkunftsland des Produkts), die letzte ist eine Prüfziffer. Vergeben werden die Nummern von der Organisation GS1.
Kontext bei uns: Der Produktscanner prüft die Prüfziffer, wandelt UPC-A in EAN-13 um und liest Strichcodes per Kamera oder Foto.
Im Detail
- Prüfziffer: Von rechts abwechselnd mit 3 und 1 gewichten, summieren und bis zur nächsten Zehnerzahl auffüllen. Beispiel 400840040222 → Prüfziffer 2.
- Formate: EAN-13 (Europa), UPC-A (USA, 12 Ziffern, entspricht EAN mit führender 0), EAN-8 (kleine Packungen), GTIN-14 (Umkartons).
- Bücher: ISBN-13 beginnt mit 978 oder 979.
- GS1-Präfix: 400–440 steht für Deutschland, 300–379 für Frankreich, 900–919 für Österreich. Der Hersteller kann die Ware trotzdem anderswo produzieren.
- 2D-Codes: QR-Code und DataMatrix können mehr Daten enthalten, etwa Chargennummer und Verfallsdatum.
Siehe auch: Open Food Facts, Barcode-Scanner