Sonnenschutz: Lichtschutzfaktor und UV-Filter
Kurz: Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie viel länger man mit Sonnencreme in der Sonne bleiben kann, bevor die Haut rot wird. Er bezieht sich vor allem auf UVB-Strahlen.
Genauer: LSF 30 lässt etwa 3 % der UVB-Strahlen durch, LSF 50 etwa 2 %. Das Zeichen „UVA” im Kreis zeigt, dass der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des LSF beträgt. Kosmetische UV-Filter sind chemisch (organisch) oder mineralisch (Titandioxid, Zinkoxid).
Im Detail
- Auftragsmenge: 2 mg je cm² Haut, das sind etwa 6 Teelöffel für den ganzen Körper. Weniger Menge senkt den realen Schutz stark.
- Nachcremen: Verlängert nicht die Schutzzeit, hält aber den Schutz aufrecht (Schwitzen, Baden, Abreiben).
- Chemische Filter: Octocrylene, Homosalate, Octinoxate, Oxybenzone. Einige stehen wegen möglicher hormoneller Wirkung oder Schaden an Korallenriffen in der Kritik.
- Mineralische Filter: Weniger Absorption, können weiße Schleier hinterlassen.
- Kinder: Direkte Mittagssonne meiden, Kleidung und Schatten nutzen.
Siehe auch: Titandioxid (E171), INCI: Kosmetik-Inhaltsstoffe lesen