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Parabene

Kurz: Parabene sind Konservierungsstoffe in Kosmetik, zum Beispiel Methylparaben oder Propylparaben. Sie verhindern, dass Cremes verderben.

Genauer: Die EU begrenzt sie: einzelne Ester auf 0,4 %, Mischungen auf 0,8 %, Propyl- und Butylparaben zusammen auf 0,14 %. In Leave-on-Produkten für den Windelbereich von Kleinkindern sind Propyl- und Butylparaben verboten. Methyl- und Ethylparaben gelten als gut untersucht und gut verträglich, längerkettige stehen im Verdacht, hormonähnlich zu wirken.

Kontext bei uns: Der Produktscanner trennt Methyl-/Ethylparaben (kleiner Abzug) von Propyl-/Butylparaben (größerer Abzug).

Im Detail

  • Erkennen: Namen enden auf „-paraben”.
  • Alternativen: Phenoxyethanol, Benzoesäure, Sorbinsäure, Ethylhexylglycerin. Auch sie sind zugelassen und können Haut reizen.
  • Ohne Konservierung: Wasserhaltige Produkte brauchen immer einen Schutz. Ölbasierte, wasserfreie Produkte nicht.
  • Allergien: Echte Parabenallergien sind selten.

Siehe auch: INCI: Kosmetik-Inhaltsstoffe lesen, Formaldehydabspalter und Isothiazolinone