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Notgroschen

Kurz: Ein Notgroschen ist eine Geldreserve für unerwartete Ausgaben wie eine kaputte Waschmaschine, eine Autoreparatur oder einen Jobverlust.

Genauer: Eine gängige Faustregel sind drei bis sechs Monatsausgaben, jederzeit verfügbar (Tagesgeld oder Girokonto). Er gehört nicht in Aktien oder langfristige Anlagen, weil man im Notfall nicht auf einen guten Kurs warten kann.

Kontext bei uns: Das Haushaltsbuch rechnet aus, wie viele Monate das aktuelle Guthaben bei den bisherigen Ausgaben reicht („Reichweite”).

Im Detail

Keine Anlageberatung.

  • Aufbau: Zuerst ein kleiner Puffer von etwa einem Monat, dann schrittweise mehr.
  • Wofür: Unvorhersehbares. Planbare Ausgaben wie Urlaub oder eine Jahresrechnung kommen auf ein eigenes Konto („Sondertöpfe”).
  • Wie viel: Das hängt von Fixkosten, Sicherheit des Jobs und Familie ab. Selbstständige brauchen meist mehr.
  • Nach der Nutzung: Den Notgroschen wieder auffüllen, bevor man andere Sparziele verfolgt.

Siehe auch: Haushaltsbuch, 50-30-20-Regel