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Kurz: Einfache Skriptsprache, bei der alles ein String ist.

Genauer: Tcl wird eingesetzt für Automatisierung, Testen (Expect), Werkzeugsteuerung in der Chip-Entwicklung, GUIs mit Tk und eingebettete Skripte. Tcl (Tool Command Language, 1988, John Ousterhout) ist eine kleine, einbettbare Skriptsprache mit extrem einfacher Syntax: Alles ist ein Befehl, und alles ist ein String. Ein Programm ist eine Folge von Befehlen der Form befehl arg1 arg2 …

Steckbrief Tcl

Steckbrief

EigenschaftWert
Erschienen1988
Entwickelt vonJohn Ousterhout
Paradigmenimperativ, Skript (alles ist ein String)
Typisierungdynamisch
AusführungBytecode-Interpreter
PaketverwaltungTcllib / Teapot
Dateiendung.tcl
SprachfamilieSkriptsprachen

Einsatzgebiete

Automatisierung, Testen (Expect), Werkzeugsteuerung in der Chip-Entwicklung, GUIs mit Tk und eingebettete Skripte.

So führst du Code aus

Datei hallo.tcl speichern und mit tclsh hallo.tcl ausführen (Tcl von tcl-lang.org).

Das erste Programm

puts "Hallo, Welt!"
set name "Mia"
puts "Hallo, $name!"
puts "1 + 2 = [expr {1 + 2}]"
puts -nonewline "ohne Zeilenumbruch"
puts ""
puts stdout "auf stdout"

Ausgabe:

Hallo, Welt!
Hallo, Mia!
1 + 2 = 3
ohne Zeilenumbruch
auf stdout

Der Kurs: 8 Kapitel

Jedes Kapitel enthält geprüfte Beispiele mit echter Ausgabe, Merksätze, eine Übungsaufgabe und ein Quiz. Zum Üben mit Fortschrittsanzeige, Abzeichen und Zertifikat: Tcl-Kurs auf der Lernseite.

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Siehe auch

Programmiersprachen im Überblick, Sprachen im Vergleich, Zeitstrahl der Programmiersprachen, Programmierparadigmen, Kompiliert oder interpretiert?