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Kurz: Logikprogrammierung mit Fakten, Regeln und Suche.

Genauer: Prolog wird eingesetzt für Künstliche Intelligenz, Expertensysteme, Sprachverarbeitung, Constraint-Probleme und Wissensdatenbanken. Prolog (Programmation en logique, 1972, Alain Colmerauer) ist eine deklarative Sprache: Du beschreibst was gilt (Fakten und Regeln), nicht wie es berechnet wird. Anschließend stellst du Anfragen, und Prolog sucht durch Unifikation und Backtracking alle Lösungen.

Steckbrief Prolog

Steckbrief

EigenschaftWert
Erschienen1972
Entwickelt vonAlain Colmerauer, Robert Kowalski
Paradigmenlogisch, deklarativ
Typisierungdynamisch
AusführungInterpreter (WAM, SWI-Prolog)
PaketverwaltungSWI-Prolog Packs
Dateiendung.pl, .pro
SprachfamilieLogik- und Datenbanksprachen

Einsatzgebiete

Künstliche Intelligenz, Expertensysteme, Sprachverarbeitung, Constraint-Probleme und Wissensdatenbanken.

So führst du Code aus

Datei hallo.pl speichern und mit swipl -q -g main -t halt hallo.pl ausführen (SWI-Prolog von swi-prolog.org).

Das erste Programm

main :-
    write('Hallo, Welt!'), nl,
    X is 1 + 2,
    format("1 + 2 = ~w~n", [X]),
    print(42), nl,
    format("~a hat ~d Punkte~n", [mia, 17]).

Ausgabe:

Hallo, Welt!
1 + 2 = 3
42
mia hat 17 Punkte

Der Kurs: 8 Kapitel

Jedes Kapitel enthält geprüfte Beispiele mit echter Ausgabe, Merksätze, eine Übungsaufgabe und ein Quiz. Zum Üben mit Fortschrittsanzeige, Abzeichen und Zertifikat: Prolog-Kurs auf der Lernseite.

Ähnliche Sprachen

  • SQL: Die Sprache für Datenbanken
  • Haskell: Rein funktional, streng typisiert, elegant
  • Common Lisp: Die programmierbare Programmiersprache mit Makros

Siehe auch

Programmiersprachen im Überblick, Sprachen im Vergleich, Zeitstrahl der Programmiersprachen, Programmierparadigmen, Kompiliert oder interpretiert?