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Deckungsbeitrag und Kalkulation

Kurz: Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, den ein Produkt nach Abzug der variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt. Die Kalkulation ermittelt aus den Kosten den Verkaufspreis.

Genauer: Deckungsbeitrag = Nettoerlös − variable Kosten. In der Vollkostenrechnung addiert man Zuschläge für Gemeinkosten und Gewinn, in der Teilkostenrechnung betrachtet man nur den Beitrag.

Im Detail

Vorwärtskalkulation (vom Einkauf zum Verkaufspreis):

  1. Listeneinkaufspreis
  2. − Liefererrabatt → Zieleinkaufspreis
  3. − Liefererskonto → Bareinkaufspreis
    • Bezugskosten → Bezugspreis (Einstandspreis)
    • Handlungskosten (Prozent) → Selbstkosten
    • Gewinn (Prozent) → Barverkaufspreis
    • Kundenskonto und Provision → Zielverkaufspreis
    • Kundenrabatt → Nettoverkaufspreis
    • Umsatzsteuer → Bruttoverkaufspreis
  • Beispiel Preisuntergrenze: Kurzfristig liegt sie bei den variablen Kosten, langfristig bei den Selbstkosten.
  • Skonto: Skonto.
  • Rückwärtskalkulation: Vom Marktpreis zum maximal zulässigen Einkaufspreis.

Siehe auch: Break-even-Analyse, Umsatzsteuer: Steuersätze und Grundbegriffe