Dateiformate für Konfiguration und Daten (YAML, JSON, XML, TOML, CSV)
Kurz: Für Einstellungen und Daten gibt es lesbare Textformate. Die wichtigsten: YAML (.yml), JSON, XML, TOML, INI und CSV. Sie unterscheiden sich in Lesbarkeit, Funktionsumfang und Strenge.
Genauer: Alle sind Text und lassen sich mit jedem Editor öffnen. Welches passt, hängt vom Einsatz ab: Konfiguration für Menschen (YAML, TOML), Datenaustausch zwischen Programmen (JSON, XML), Tabellen (CSV).
Im Detail
- YAML: Einrückung statt Klammern, Kommentare mit
#, beliebt für CI und Docker, siehe yaml. Einrückungsfehler sind häufig, Tabs sind verboten. - JSON: Strikt, Schlüssel in Anführungszeichen, keine Kommentare. Standard für Web-APIs.
- XML: Verschachtelte Tags, mit Schema prüfbar, wortreich. Üblich in älteren Systemen, SVG, Office-Dateien.
- TOML: Wie INI, aber mit Typen, genutzt bei Rust (
Cargo.toml) und Python (pyproject.toml). - INI: Einfache Abschnitte mit
schlüssel=wert. - CSV: Tabelle mit Trennzeichen (Komma oder Semikolon), kein Typ, keine Verschachtelung. Excel in Deutschland nutzt oft Semikolon.
- Binär-Formate: Protobuf, MessagePack, Parquet sind kompakter, aber nicht direkt lesbar.
- Wahl: Für Menschen lesbar bitte YAML/TOML, für Maschinen JSON.