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Datenmanagement

Kurz: Die systematische Erfassung, Speicherung, Pflege und Absicherung von Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Genauer: Umfasst u. a. Datenmodellierung, Backup-Strategien, Zugriffsrechte, Archivierung und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben (z. B. DSGVO). Ziel ist, dass Daten korrekt, verfügbar und vor Verlust oder unbefugtem Zugriff geschützt sind.

Im Detail

Datenmanagement deckt den gesamten Lebenszyklus von Daten ab, nicht nur die reine Speicherung:

  • Erfassung: wie Daten überhaupt ins System kommen (z. B. Formulareingaben, API-Importe).
  • Speicherung/Modellierung: in welcher Struktur Daten abgelegt werden, z. B. relational in einer SQL-Datenbank oder dokumentbasiert.
  • Zugriffskontrolle: wer welche Daten lesen/ändern darf, oft über Rollen und Berechtigungen abgebildet.
  • Backup und Wiederherstellung: regelmäßige Sicherungen, die im Ernstfall (Hardware-Defekt, versehentliches Löschen, Angriff) eine Wiederherstellung erlauben.
  • Archivierung: langfristige Aufbewahrung selten benötigter, aber noch relevanter Daten, oft auf günstigerem, langsamerem Speicher.
  • Löschung: definierte Fristen und Prozesse, um Daten am Ende ihres Lebenszyklus korrekt (und bei personenbezogenen Daten DSGVO-konform) zu entfernen.

Gutes Datenmanagement ist eine Voraussetzung für Compliance: Die DSGVO verlangt unter anderem, dass Unternehmen jederzeit nachvollziehen können, welche personenbezogenen Daten sie zu wem gespeichert haben, und diese auf Anfrage exportieren oder löschen können.

Siehe auch: Archivierung, DSGVO