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Unity, Godot und Unreal: Welche Game Engine passt?

Kurz: Unity, Godot und Unreal Engine sind die bekanntesten Spiele-Engines; sie unterscheiden sich in Sprache, Preis, Lizenz und Eignung für 2D oder 3D.

Genauer: Eine Game Engine liefert Grafik, Physik, Eingabe, Audio und Editor, sodass man sich auf das Spiel statt auf die Technik konzentrieren kann. Die Wahl hängt vom Projekt, Vorwissen und Ziel ab.

Im Detail

Unity

Sprache: C#. Sehr verbreitet bei Mobile-Spielen, 2D und 3D, riesiger Asset Store, viele Tutorials. Lizenz: kostenlose Stufe bis zu einer Umsatzgrenze, danach kostenpflichtig; die Preispolitik hat in der Vergangenheit für Streit gesorgt, also aktuelle Bedingungen prüfen. Gut für Einsteiger mit C#-Interesse.

Godot

Sprachen: GDScript (Python-ähnlich), C#, C++. Open Source (MIT-Lizenz), kostenlos und ohne Gebühren, sehr leicht (kleine Download-Größe), hervorragend für 2D, 3D wird besser. Szenen-und-Knoten-System. Beliebt bei Indie-Entwicklern und für schnelle Prototypen. Kleinere Community als Unity, aber schnell wachsend.

Unreal Engine

Sprachen: C++ und das visuelle Blueprints-System. Spitzen-Grafik für 3D-AAA-Spiele (Nanite, Lumen), umfangreiche Werkzeuge. Lizenz: Lizenzgebühr (Prozentsatz vom Umsatz ab einer Grenze). Hohe Hardwareanforderungen, steilere Lernkurve. Gut für realistische 3D-Spiele und Filmproduktion.

Weitere Optionen und Entscheidungshilfe

Bevy (Rust), Defold, GameMaker (2D), Construct (visuell, Browser), Phaser und PlayCanvas (Web), Pygame (Python), LÖVE (Lua), RPG Maker. Faustregel: 2D und klein → Godot oder GameMaker; Mobile und breites Angebot → Unity; fotorealistisches 3D → Unreal; Browserspiel → Phaser oder reines JavaScript/Canvas. Beachte immer Lizenz, Exportziele und Lernaufwand.

Siehe auch: Game Engine, Unity, Browserspiele programmieren, Open-Source-Lizenzen