Serverless und Functions as a Service
Kurz: Bei Serverless laufen kleine Funktionen nur dann, wenn sie aufgerufen werden. Der Anbieter kümmert sich um Server, Skalierung und Abrechnung pro Aufruf.
Genauer: „Serverless” heißt nicht, dass keine Server existieren, sondern dass man sie nicht verwaltet. Beispiele: AWS Lambda, Vercel Functions, Cloudflare Workers. Bei Bedarf starten sie in Millisekunden, bei Ruhe kosten sie nichts.
Im Detail
- Kaltstart: Die erste Anfrage nach einer Pause dauert länger, weil die Funktion erst startet.
- Zeitlimit: Funktionen laufen nur Sekunden bis Minuten.
- Zustandslos: Zwischen Aufrufen bleibt nichts im Speicher. Daten gehören in Datenbank oder Cache.
- Verbindungen: Datenbanken brauchen Verbindungs-Pooling oder HTTP-Treiber.
- Kosten: Günstig bei wenig Last, bei Dauerlast kann ein Server billiger sein.
- Geplante Aufgaben: Cron-Aufrufe starten Funktionen zu festen Zeiten.
Siehe auch: Microservices, Cloud