Sandbox
Kurz: Eine Sandbox ist eine abgeschottete Umgebung, in der Programme laufen, ohne dem Rest des Systems schaden zu können. Der Name kommt vom Sandkasten, in dem man gefahrlos spielt.
Genauer: Das Programm bekommt nur eingeschränkte Rechte. Es darf zum Beispiel keine fremden Dateien lesen, keine Systemeinstellungen ändern und nicht frei ins Netz. Was in der Sandbox passiert, bleibt dort.
Im Detail
- Browser: Webseiten und ihr Code laufen in einer Sandbox. Eine bösartige Seite kommt so nicht an deine Dateien.
- Sicherheit: Verdächtige Dateien lassen sich in einer Sandbox ausführen und beobachten, um Schadsoftware zu erkennen, ohne den echten Rechner zu gefährden. Auch gute Antivirus-Programme nutzen das.
- Betriebssysteme: Apps auf Handys laufen in Sandboxes und sehen nur die eigenen Daten.
- Entwicklung: Eine Sandbox ist auch eine Testumgebung, in der man gefahrlos ausprobiert, etwa der Testmodus eines Zahlungsanbieters mit Spielgeld, oder eine virtuelle Maschine (Virtualisierung).
- Grenzen: Ausbrüche aus einer Sandbox (Sandbox Escape) sind selten, aber möglich. Sie ist ein Schutz mehr, kein Freibrief.