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Kompression

Kurz: Kompression verkleinert Daten, damit sie weniger Speicherplatz brauchen und schneller übertragen werden. Das Gegenstück ist das Entpacken (Dekomprimieren).

Genauer: Die Verfahren nutzen aus, dass Daten Wiederholungen und Überflüssiges enthalten. Man unterscheidet, ob beim Entpacken wieder genau das Original herauskommt oder nicht.

Im Detail

  • Verlustfrei: Das Original wird exakt wiederhergestellt. Beispiele: ZIP, gzip, PNG, FLAC. Nötig für Texte, Programme und Dokumente.
  • Verlustbehaftet: Unwichtige Details werden verworfen, die Datei wird viel kleiner. Beispiele: JPEG (Bildkompression), MP3, H.264-Video. Das Original ist nicht zurückholbar, und wiederholtes Speichern verschlechtert die Qualität weiter.
  • Prinzip: Häufige Muster bekommen kurze Codes (Huffman), oder Wiederholungen werden durch Verweise ersetzt (LZ77). Einfaches Beispiel: „AAAAAAAAAA“ wird zu „10×A“.
  • Kompressionsrate: Verhältnis von Original- zu gepackter Größe. Schon komprimierte Daten (JPEG, MP4) lassen sich kaum weiter packen.
  • Im Web: Server liefern Seiten mit gzip oder Brotli komprimiert aus, das spart Traffic und Ladezeit.

Siehe auch: Komprimieren, Dekomprimieren, Bildkompression