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Bloatware

Kurz: Bloatware sind vorinstallierte oder überladene Programme, die kaum jemand braucht und die Speicher, Rechenleistung und Akku belegen.

Genauer: Hersteller installieren auf neuen PCs, Laptops und Handys oft Testversionen, Werbe-Apps und eigene Zusatzprogramme. Auch Software, die mit der Zeit immer mehr Funktionen anhäuft („Featuritis“), nennt man aufgebläht.

Im Detail

  • Probleme: weniger freier Speicher, längere Startzeit, Hintergrundprozesse, die Arbeitsspeicher und CPU verbrauchen, teils Werbung und Datensammlung, zusätzliche Angriffsfläche (Security by Default).
  • Entfernen: Über die Programmliste des Betriebssystems deinstallieren, Autostart aufräumen. Bei Windows hilft eine saubere Neuinstallation ohne Herstellerzusätze. Auf Handys lassen sich manche Apps nur deaktivieren.
  • Vorsicht: Systemdienste nicht blind löschen. Erst nachschauen, was ein Programm tut.
  • Vermeiden: Beim Kauf auf „sauberes“ System achten, Programme nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren, regelmäßig ausmisten.

Siehe auch: Malware, Software