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Hyper-Threading und Kerne

Kurz: Ein Prozessor hat mehrere Kerne, die unabhängig rechnen. Hyper-Threading (bei AMD SMT) lässt jeden Kern zwei Aufgaben (Threads) gleichzeitig bearbeiten.

Genauer: Ein Kern hat viele Recheneinheiten, die oft warten (z. B. auf Daten aus dem Speicher). Mit zwei Threads nutzt der Kern die Wartezeit für den anderen. Das bringt je nach Programm etwa 10 bis 30 % mehr Durchsatz, nicht das Doppelte.

Im Detail

  • P- und E-Kerne: Neuere Prozessoren mischen Performance-Kerne (schnell) und Effizienz-Kerne (sparsam).
  • Mehr Kerne helfen: Beim Rendern, Kompilieren, Videoschnitt, Virtualisierung, Servern.
  • Einzelkern-Tempo: Zählt bei Spielen und vielen Alltagsprogrammen.
  • Amdahls Gesetz: Der nicht parallelisierbare Teil eines Programms begrenzt den Gewinn durch mehr Kerne.
  • Threads in der Programmierung: Thread (Konzept), Nebenläufigkeit.
  • Cache: Schneller Zwischenspeicher im Prozessor. Größerer Cache hilft vielen Spielen.

Siehe auch: CPU, Nebenläufigkeit