Reverse Engineering
Kurz: Reverse Engineering untersucht ein fertiges Programm oder Gerät, um seine Funktionsweise zu verstehen.
Genauer: Man hat nur das Ergebnis (zum Beispiel eine ausführbare Datei) und rekonstruiert daraus Logik und Aufbau.
Im Detail
Werkzeuge
Disassembler und Decompiler (Ghidra, IDA), Debugger, Netzwerk-Mitschnitt. Siehe Assembler.
Einsatz
Analyse von Malware, Prüfung auf Sicherheitslücken, Kompatibilität, Wiederherstellung verlorenen Codes.
Recht
In Deutschland erlaubt § 69e UrhG das Dekompilieren unter engen Voraussetzungen (Interoperabilität). Lizenzbedingungen können mehr verbieten.
Siehe auch: Malware, Assembly, Forensik, Pentesting