Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Kurz: Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) können nur Absender und Empfänger eine Nachricht lesen, nicht der Anbieter des Dienstes und nicht Dritte auf dem Übertragungsweg.
Genauer: Die Schlüssel liegen nur auf den Geräten der Gesprächspartner. Der Server leitet verschlüsselte Daten weiter, die er selbst nicht entschlüsseln kann. Zur Prüfung der Echtheit vergleichen die Partner eine Sicherheitsnummer (Fingerprint).
Kontext bei uns: Private Nachrichten zwischen Freunden sind bei Emzett Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die Wiederherstellungs-Phrase ist der einzige Weg, die Schlüssel auf einem neuen Gerät wiederzubekommen.
Im Detail
- Transportverschlüsselung vs. E2EE: Bei HTTPS ist nur der Weg zum Server geschützt. Der Anbieter sieht die Inhalte. Bei E2EE nicht.
- Verfahren: Schlüsselaustausch (z. B. X25519), symmetrische Verschlüsselung der Nachricht (z. B. AES-GCM oder ChaCha20-Poly1305).
- Grenzen: Metadaten (wer, wann, wie oft) sind oft sichtbar. Wer das Gerät hat, sieht die Nachrichten.
- Verlust: Ohne Schlüssel-Sicherung sind alte Nachrichten nicht lesbar.
Siehe auch: Asymmetrische Verschlüsselung, Symmetrische Verschlüsselung