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Satelliteninternet und Starlink

Kurz: Satelliteninternet versorgt Orte ohne Kabel. Klassische Satelliten in 36.000 km Höhe haben hohe Verzögerung, niedrig fliegende Konstellationen wie Starlink nur etwa 25 bis 60 ms.

Genauer: Entscheidend ist die Entfernung: Funksignale brauchen für den Weg Erde–Satellit–Erde Zeit, die man als Latenz spürt.

Im Detail

  • GEO (geostationär): 35.786 km Höhe, steht scheinbar still über einem Punkt. Hin und zurück etwa 500 bis 700 ms Latenz. Gut für Fernsehen und einfache Datenzugänge, schlecht für Spiele, Telefonie und Fernzugriffe.
  • LEO (niedrige Umlaufbahn): Etwa 550 km. Tausende Satelliten ziehen schnell über den Himmel, die Antenne wechselt laufend. Latenz meist 25 bis 60 ms, Datenraten oft über 100 Mbit/s.
  • Technik: Eine Flachantenne mit Phasensteuerung richtet den Strahl elektronisch. Verbindungen laufen zu Bodenstationen, teils auch über Laser zwischen den Satelliten.
  • Grenzen: Kapazität pro Zelle ist geteilt, starker Regen und Sicht auf den Himmel (Bäume, Gebäude) mindern die Qualität.
  • Einsatz: Ländliche Gebiete, Schiffe, Flugzeuge, Notfallkommunikation.
  • Vergleich: Gute Ergänzung, wo DSL oder Glasfaser fehlen.

Siehe auch: GPS und Satellitennavigation