Punkt-zu-Punkt-Topologie
Kurz: Bei der Punkt-zu-Punkt-Topologie sind genau zwei Geräte direkt miteinander verbunden.
Genauer: Es gibt keinen weiteren Teilnehmer und keine Vermittlung dazwischen. Die ganze Leitung gehört den beiden Seiten. Beispiele sind ein Kabel direkt zwischen zwei Computern, eine Mietleitung zwischen zwei Standorten, eine Richtfunkstrecke oder eine PPP-Verbindung.
Im Detail
- Vorteile: sehr einfach, volle Bandbreite, geringe Latenz, gut abzusichern.
- Nachteile: Es lässt sich nur ein Partner anschließen. Wollen n Geräte jeweils direkt miteinander sprechen, braucht man n·(n−1)/2 Leitungen (bei 10 Geräten sind das 45), das ist nicht praktikabel. Daher wird bei vielen Teilnehmern ein Stern oder ein vermaschtes Netz genutzt.
- Teil größerer Netze: Jede Leitung zwischen zwei Routern ist selbst eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung.
Siehe auch: Netzwerk-Topologien, WAN